Homöopathie Seminare Wiesbaden
Ausbildungskurs in klassischer Homöopathie
Referent: Bernd Schuster
Grundlagenstudium Organon, Videos aus der Praxis und Materia Medica
Vorschau
Seminar 1/2004
Folgeverschreibung mit Bernd Schuster
18.1.2004 9.00 Uhr bis 17.00 Sonntag
Langzeitfälle, die Folgeverschreibung. Die erste Verschreibung ist einfach, aber
wie läuft der Fall in der Zukunft weiter? Bleibe ich bei dem Mittel, ist die
Wirkung in Ordnung, muss ich wechseln, ist das Mittel gar falsch? Warum wirkt es
nicht? Welche Hinweise gibt es, ob eine Heilung stattfindet?
Liebe Schülerinnen und Schüler!
Für alle, die noch vor den Festtagen ins web schauen:
Ich wüsche allen frohe Weihnachten und ein erleuchtetes neues Jahr, möge der
Geist der Weisheit und Erkenntnis über alle kommen und das Lernen fördern. Zudem
sollen allen Frieden, Glück und Freude erfahren.
Zu den nur selten angebotenen Themen gehört das long-term-case-management
(„Folgeverschreibung“), die Kunst einen Kranken über einige Jahre zu führen und
zu begleiten in die Gesundheit, in das Heil-Sein.
Viele Konsultationen sind bei schwierigen Fällen dafür nötig und immer wieder
ist die Frage zu stellen, ob die Harmonisierung der Lebenskraft Fortschritte
gemacht hat, ob das verordnete Mittel in seiner Eigenart und Dosis noch passt,
oder ob ein neues Arzneimittel gewählt werden muss.
Es ist viel Arbeit einen Fall mit vielen Video-FollowUps (und Repertorisationen)
vorzubereiten. Die Wahrscheinlichkeit, dass gerade die interessanten
Arzneimittelwahlen und entscheidenden Momenten des Falles (vorzeigbar!) auf
Video festgehalten sind, ist gering, da die Störungsmöglichkeiten wie „kein
Ton“, „Kamera war in Reparatur“, „Gegenlichtblende vergessen“ oder „Straßenlärm,
unverständlicher Ton“ leider oft vorkommen.
Ich werde mir Mühe geben, das Seminar so interessant wie nur möglich zu machen
und Fälle zu zeigen, die noch nicht gezeigt wurden.
Da in den letzten Seminaren zu erkennen war, dass die Fehlerquote beim
Verschreiben noch sehr hoch ist und zudem es noch sehr viel Zeit erfordert ein
Mittel mit dem Repertorium zu erarbeiten, habe ich das Seminar (gegenüber der
Planung) stark vereinfacht. Mittel, die noch nicht besprochen wurden, aber bei
Langzeitfällen natürlich vorkommen habe ich fast völlig weggelassen... Ich habe
es einfach eine Klasse einfacher gemacht und werde so auch mehr Zeit geben, um
die Mittel zu finden.
In jedem Fall sollen alle, die schon einen Computer haben und ein
Repertosisationsprogramm diesen auch mitbringen! Ein Buch-Repertorium ist wohl
selbstverständlich!!
Es wird ein Arbeitspapier mit klaren „Regeln für den Verlauf der Kur“ ausgegeben
und intensiv besprochen. Dies ist eines der wichtigsten Dinge, die man als
Homöopath verstehen lernen muss, wie die Lebenskraft auf die Mittelgabe reagiert
und was sie uns durch die Symptome sagen will. z.B.
1. Solange ein Mittel in C-Potenz wirkt, darf das Mittel weder wiederholt noch
gewechselt werden. Q-Potenzen dürfen und sollen wiederholt werden.
2. Ist man sicher, dass ein Mittel nicht wirkt, wird man
a) das Mittel von einem anderen Hersteller wiederholen,
b) ein besseres Mittel finden (Neuanalyse des Falls). ....... (mehrere
Seiten......)
Ich freue mich darauf, alle wieder zu sehen! Bernd Schuster
Ort: Hotel Fürstenhof. Sonnenbergerstr. 32 in Wiesbaden
Teilnahme für Gäste nach vorheriger Anmeldung unter 06432-5444 kostet 100 Euro.
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