Tagesüberblick des Seminars am 19.
Juni 2005
Themen: Rückgabe und Besprechung der Hausaufgaben vom März;
Rückblick Pulsatilla und Vertiefungsübungen zu bereits erlernten Arzneien;
Organon §§ 167ff, 183ff und andere;
Nothelfermittel in
der Homöopathischen Behandlung – Nutzen – Grenzen – Differenzierung. Organon §§
82, 92, 99 u.a. Vertiefung der Wahrnehmungsschulung und
Differenzierungsübungen.
Arzneimittel: Arnica, Hypericum und Ledum und andere „Nothelfer“
9.00 Uhr: Begrüßung; Besprechung des Tagesablaufes;
Rückgabe und Besprechung der Hausaufgabe vom März.
9.30 Uhr: Rückblick auf das Pulsatilla-Seminar
Wir bilden Arbeitsgruppen zu den Themen
- Charakteristische Geistes- und Gemütssymptome,
- Allgemeine Charakteristika und charakteristische Modalitäten
- Repertorisationsübungen
10.30 Uhr: Organonstudium: Besprechung und Klärung der Begriffe Komplexmittelhomöopathie, Klinisch Homöopathie, Klassische Homöopathie unter Hinzunahme folgender Quellen: Hahnemanns „Organon der Heilkunst“, 6. Ausgabe und J.T. Kents „Vorlesungen über Hahnemanns Organon“ übersetzt von Jost Künzli v. Fimmelsberg, Verlag Grundlagen und Praxis
Aufnahme des Krankheitsbildes und DD akut/chronisch §§ 82, 92, 99 und andere. Neuaufnahme §§ 167ff, 183f.
11.30 Uhr: Was sind Nothelfermittel in der Homöopathie, wann setzten wir sie ein und welche begleitenden Maßnahmen sind sinnvoll und angebracht im Rahmen einer homöopathischen (Konstitutions-) Behandlung?
13.00 Uhr: Mittagspause bis 14.00 Uhr.
14.00 Uhr: Arnica, Hypericum und Ledum / Einschätzung und Zuordnung der angezeigten Behandlungsebene. Stichwort Fokus der Behandlung.
Schwerpunkt: Objektivierung und angemessene Einordnung der gesammelten (Patienten)-Informationen. Stichwort Ebenenmodell einerseits, sowie somatische, psychische, Sozial- bzw. Familien- und Berufs-Anamnese andererseits.
Anknüpfend an die Wahrnehmungsschulung im Hinblick auf die eige-nen Gefühle während der Anamnese werden wir eine Differenzierung zu solchen Gefühlen vornehmen, die z. B. vom Patienten übernommen wurden und lernen, diese zu objektivieren und für unsere homöopath-ische Behandlung angemessen einzuordnen. Damit ergänzen und vertiefen wir das Gelernte des Mai-Seminars.
Die Homöopathischen Hausapotheke und die konstitutionelle Behandlung - Grenzen und sinnvolle Ergänzung
Der Einsatz einer homöopathischen Arznei während einer laufenden Konstitutionsbehadlung sollte wohl erwogen sein. Wie ist zu verfahren, wenn der Patient ein Akutgeschehen mit Homöopathika behandeln möchte? – Wann unterstützt das rechte Mittel den Heilungsverlauf, in welchen Fällen hingegen ist es für die Konstitutionsbehandlung eher contraproduktiv dem Patienten die Wahl des homöopathischen Akutmittels zu überlassen? Wie viel Handlungsspielraum sollten wir unseren Patienten für die „Selbstmedikation“ einräumen und wie über Grenzen aufklären?
Umfangreiche Arzneimittelbesprechung anhand Homöopathischer Arzneimittellehren und Charakteristischer Repertoriumsrubriken
Wir besprechen Arnika, Hypericum und Ledum im Besonderen, sowie weitere Homöopathika im Allgemeinen. Den Schwerpunkt bildet unsere Betrachtung in Bezug auf Akutgeschehen.
Weitere Themen des Tages sind: Ein kleiner Film zum Thema Herstellung und Verarbeitung Homöopathischer Arzneien.
Literaturanforderung zum Seminar: Organon, Arzneimittellehre und Repertorium
Ich freue mich auf Ihre Teilnahme am 19. Juni 2005 ab 9.00 Uhr. Einzelanmeldung: siehe unten
Petra Eva Frassa
Einzelanmeldung zum Seminar am 22. Mai 2005 schriftlich an:
HSW Hauptstr. 38, 61440 Oberursel
oder
per Email: bernd.sagasser@freenet.de
oder
Tel./Fax: 0 61 72 59 66 80
Überweisung der Kursgebühr von 100,-- Euro an:
HSW, KtNr.: 174 164 13, BLZ 512 500 00, Taunussparkasse Oberursel.
Ausführlichen Schulprospekt anfordern bei: HSW Hauptstr. 38, 61440 Oberursel
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