Tagesüberblick des Seminars am 20. März 2005

 

Themen: Rückblick AMB Calcium Carbonicum Hahnemanni; Erinnerung und kurze Wiederholung Organon §§ 1 bis 8; Akute und Chronische Erkrankungen.

Arzneimittelbild: Silicea und Alumina: Bergkristall und Tonerde; Vertiefende Übungen zum Erfassen des Wesens dieser Stoffe und dem Heilenden, das diesen innewohnt.

Organonstudium: zu den Themen HAMPAG, Anamneseerhebung beim Kranken, Ähnlichkeitsfindung durch den Homöopathen und Verlaufsbeobachtung beider, als Grundlagen der Homöopathischen Therapie.

 

Sehr geehrte SeminarteilnehmerInnen,

an diesem Seminartag werden wir das AMBildes Calcium Carbonicum Hahnemanni sowie die §§ 1 bis 8 (Akute und Chronische Erkrankungen) wiederholen und vertiefen.

Danach behandeln wir die Themen Beobachtung und Erfahrung, die dem Homöopathen als wesentliche Grundlagen seiner Arbeit dienen. Eine systematische Begründung dieser Vorgehensweise finden wir im Organon bei den Themen HAMPAG, Anamneseerhebung beim Kranken, Ähnlichkeitsfindung durch den Homöopathen und Verlaufsbeobachtung beider. Durch das Studium der  §§ 26, 28, 29 und in der Anmerkung zu § 31 verbinden wir uns mit Hahnemanns Weltbild, das ein rein mechanistisches übersteigt. Abgrenzung gegenüber leeren Spekulationen zum einen, sowie Abgrenzung gegenüber der rein materialistischen Auffassung, der Körpers sei ein Apparat zum anderen, ist Hahnemanns Credo und Ringen. Das Verständnis dieser Thematik führt uns zu den Geistes- und Gemütssymptomen, denen nach § 211 eine besondere Bedeutung zukommt.

In der Kleingruppenarbeit werden Sie gemeinsam Übungen zu diesem Thema in lebendiger Auseinandersetzung bewältigen.

Im zweiten Seminarabschnitt werden wir uns mit den Arzneimittel Silicea terra und Alumina beschäftigen. Wieder wird Ihnen ein tiefer Einblick in das Wesen dieser Arzneimittel eröffnet. Hierbei werde ich Ihnen diverse Zugangsmöglichkeiten zum Erfassen der Arzneimittelbilder vorstellen. Neben einer umfangreichen Arzneimittelbesprechung werden Sie eine geführte Arzneimittelreise erleben. Darüber hinaus erfahren und erarbeiten Sie, wie eine lebendige Umsetzung der AM-Idee erfolgen kann. Bilder, Skulpturen oder der Ausdruck über den Körper, z.B. mittels Tanz sind solche Umsetzungsbeispiele. Diese Zugänge zum Arzneimittel, werden Ihnen in Ihrem weiteren Studium als zusätzliche Strategien zum Erarbeiten der „Mittelideen“ dienen. Sich darauf besinnend werden Sie an dem nach Heilung strebenden Patienten die ähnlichen Phänomene wahrnehmen und daraufhin das ähnliche, heilende Mittel verordnen können.

Literaturanforderung zum Seminar: Organon, Arzneimittellehre und Repertorium

 

Ich freue mich auf unsere gemeinsame Zeit am 20. März ab 9.00 Uhr.

Petra Eva Frassa

 

 

Einzelanmeldung zum Seminar am 20. März 2005 schriftlich an:

 

HSW Hauptstr. 38, 61440 Oberursel

oder 

per Email:  bernd.sagasser@freenet.de

oder

Tel./Fax: 0 61 71 5 33 91

 

Überweisung der Kursgebühr an:

 

HSW,   KtNr.: 174 164 13,   BLZ 512 500 00, Taunussparkasse Oberursel.

 

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